Gewöhnlicher Tag

Jeder von euch kennt das. Dieser eine Tag, der einfach nie zu Ende geht. In den nächsten Sätzen möchte ich euch einen normalen Alltag von einem Menschen beschreiben, der in seinem Alltag wie in einer Schleife gefangen ist. Ich bin überzeugt davon, dass jeder von euch dieses Gefühl kennt.

Versklavte Menschheit

Aufstehen. Kaffee trinken um zu sich zu kommen. Du hast höchstens 30 Minuten Zeit für dich. In dieser Zeit machst du dich fertig. Du gehst duschen. Du putzt dir die Zähne. Du siehst dich an und packst deine Tasche. Du gehst los. Wartest auf die Bahn. Du sitzt, fährst und wartest. So verbringst du die sogenannte „Freizeit“ bevor du bei der Arbeit ankommst. Du hörst die Musik, spielst am Handy und die meiste Zeit verbringst du damit in die Kluft zu schauen.
Du kommst an. Legst deine Sachen ab.  Es ist zehn Uhr und du startest in den Arbeitstag. Du arbeitest und eine Stunde vergeht nach der anderen. Du hast eine einfach und routinierte Arbeit, bei der du dein Gehirn nicht einmal anstrenge musst. Manchmal kommt es dir vor, als könntest du diese Arbeit auch blind machen. Du lernst nichts neues und regst dein Gehirn kaum an. Du kannst nicht aufhören auf die Uhr zu schauen und die Stunden zu zählen wann du wieder nach Hause gehen kannst. Es kommt dir vor als um du schon unzählige Stunden gearbeitet hast, doch es sind erst drei Stunden vergangen. Es ist Zeit für deine Mittagspause. Du kommst zu dir. Gehst in die verrückte Welt da draußen, wo überall nur Chaos herrscht.
Man sieht so viele Gesichter, unzählige Perspektiven und so viele verschiedene Welten. Du machst Pause.
Sitzt, trinkst und isst. Du holst die Kopfhörer raus und lässt die Musik an, da sie das Einzige ist, dass dir Kraft gibt diesen Tag zu überstehen. Nach einer Stunde stehst du auf und gehst zurück zu deinem Arbeitsplatz.
In dem Hintergrund hörst du Blues im Radio spielen. Du arbeitest mit einem Lächeln, da dir Musik Wille und Kraft gibt. Die Zeit verfliegt rasant schnell, da du sehr viel zutun hast. Von hinten hörst du eine Stimme „Feierabend“ rufen.  Du freust dich, ziehst dich um und gehst raus in die Welt.
Du bist müde von der Arbeit. Wartest auf die Bahn, hörst Musik, die Bahn kommt, du setzt dich hin und wartest nur auf eine Sache – so schnell wie möglich nach Hause zukommen.
Die wunderschöne Natur, die Menschen in deiner Umgebung, deine Umwelt… all das beachtest du nicht einmal, da du viel zu müde dafür bist. Du bist müde und hast Hunger.
Du willst Freizeit für dich. Du kommst nach Hause. Das Erste was du machst ist, dass du dich hinlegst. Du isst  und schlussendlich bleibt dir kaum mehr Zeit irgendetwas zu machen, dass du gerne machen möchtest, denn du musst für den Arbeitstag wieder fit sein. Du schaust dir einen Film an, dabei Schläfst du ein und um 07:00h läutet wieder dein Wecker.
Und ALLES… ALLES fängt wieder von vorne an. Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat und so geht es dein Lebenslang weiter.

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